Blog Bianca Theurer

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Tarotimpulse & spirituelle Themen

Freude leben

Wie oft sind wir im Hamsterrad des Alltags gefangen? Wie oft wünschen wir uns Freude und Leichtigkeit und doch fühlt sich alles schwer an, vielleicht sogar traurig? 

Freude ist unser wahres Wesen. Dazu gehören Mitfreude – wenn es anderen gut geht – und auch unsere eigene Lebensfreude. Der Königsweg ist es wenn Freude nicht aus Bedingungen ensteht, sondern einfach in uns – ohne Grund. In diesem 
Blog gehe ich darauf ein wie wir Freude entwickeln und mehr und mehr in unsere Mitte finden. 

Immer wieder muss ich mich an Buddhas Worte erinnern: Höchste Wahrheit ist höchste Freude! Wie oft versinke ich in Traurigkeit und einem Gefühl von Leere … Um aus diesem Sumpf der schwierigen Gefühle heraus zu kommen, nutze ich das Werkzeug der Dankbarkeit. Ich mache mir bewusst wofür ich dankbar bin. Sehe an mir und an meinen Mitmenschen schöne Eigenschaften und Dinge – und seien es nur die hübschen Schuhe einer Freundin. 
Was mich trägt ist tägliche Meditation und die Reine Sicht. Durch Meditation auf Abstand gehen zu Störgefühlen und steifen Vorstellungen und diese schönen Schübe von Freude erleben, die sich zeigen wenn es keinen äußeren Grund dafür gibt. Einfach Freude aus mir selbst heraus. Auch die bedingten Freuden genieße ich dann besser und verschenke die guten Gefühle an alle. Das hilft gegen Anhaftung und damit verbundenem Leid. Auf die Reine Sicht gehe ich später ein. Sie hilft die Schönheit zu sehen, die jeder Erfahrung innewohnt. 

Einmal habe ich an einem Lachyoga-Seminar teilgenommen und wir haben gelacht. Ein gutes Training, einfach mal zu lachen auch wenn mir nicht der Sinn danach steht. Wenn ich vor etwas Angst habe oder Zweifel aufkommen, nutze ich diese Technik gerne und lächle, lache und beobachte wie meine Stimmung sich erhellt. Der Körper kann hier als Werkzeug eingesetzt werde um auch psychisch Leichtigkeit und Freude zu erfahren. 

Die buddhistische Sichtweise spielt eine Rolle auf dem Weg zu echter Lebensfreude. Wir nennen sie die Reine Sicht und sie ist, wie ein Buddha die Welt erlebt. Um Dinge leichter zu nehmen mache ich mir die grundlegende Sinnhaftigkeit in allem klar. Jedes fühlende Wesen hat die Buddhanatur und kann sein volles Potential ausschöpfen. Entsprechend darf jede Begegnung mit anderen respektvoll sein. Es ist vielleicht ein zukünftiger Buddha der vor uns steht. Jedes Atom schwingt in Wahrheit vor Freude und wird von Liebe zusammen gehalten. Alles ist frisch und neu und voll unbegrenzter Möglichkeiten - in jedem Augenblick und auch wenn wir es nicht wahrnehmen. 
Hier hilft es sich klar zu machen, dass alles vergänglich ist. Die schönen Momente wie auch die schwierigen. Wir leben dann wie in einem Hotel – genießen alles aber nehmen nichts mit. 

Unser Körper und unsere Rede werden als Werkzeuge eingesetzt. Sie dienen dazu, anderen zu helfen und ihnen Gutes zu tun. Wir sind dann nicht mehr unser Körper, sondern haben ihn. Alter, Krankheit, Tod und Verlust werden durch diese Sicht als weniger dramatisch wahrgenommen. Es ist wichtig zu verstehen, dass dies die Hauptleiden sind als Mensch. Zu Verlust gehören auch jegliche Art von störenden Gefühlen sowie auch Trauer, Depression und Beziehungsschmerz.  Durch diese Leiden verlieren wir an Lebensfreude. Ziel ist es, dass man einfach tut, was vor der Nase liegt und man sagt sich „erster Gedanke – bester Gedanke“. Danach zu handeln fördert Freude und die Reine Sicht bildet das Fundament. 

Es ist tägliches Training und gelingt nicht immer. Doch dran bleiben zahlt sich aus. Ich kann das Kultivieren der Reinen Sicht und tägliche Meditation empfehlen, um Schritt für Schritt in bedingungslose Freude und Leichtigkeit zu finden. Beim Meditieren reichen oft schon zehn Minuten des Rückzugs und ich rate zu geleiteten Meditationen. Es ist auch sinnvoll, sich einer Gruppe anzuschließen um Meditation und Sichtweise zu trainieren und dabei im Austausch mit Gleichgesinnten zu sein. Wenn du hierfür Anregungen und/ oder Kontakte willst, schreib mir einfach eine Email.

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Tarotimpuls: Die hohe Priesterin – innere Weisheit & Intuition

Die Karte Die hohe Priesterin steht für innere Weisheit & Intuition. Was bedeutet das? Es ist der Weg zu dir selbst!

Wenn ich die Tarotkarte betrachte fällt auf dass die Frau auf der Karte eine Person ist die in ihrer Mitte ruht. Sie strahlt Würde aus und inneren Frieden. Ihr Gesicht ist bemalt wie bei einer Schamanin. Sie scheint, mit den Elementen zu spielen – und mit Sonne und Mond. Sie ist sich ihrer Weisheit und Intuition bewusst und hat keine Angst vor ihrer Stärke.

Mein Impuls dazu kommt aus eigener Erfahrung. 
Wenn ich ehrlich bin hat die Karte bei mir anfangs Widerwillen ausgelöst. Ich habe mich gefragt warum? Bis mir klar wurde, dass Die hohe Priesterin mir die eigene innere Weisheit & Intuition spiegelte. Vor diesem Gefühl hatte ich Angst. Es fühlte sich an wie Kontrollverlust. 
Heute weiß ich: Diese Karte hat mich inspiriert, meine eigenen Qualitäten zu sehen und sie zu integrieren. Anfangs fühlte es sich nicht rund an, auf meine innere Weisheit und Intuition zu vertrauen. Es war mit Angst und Unsicherheit verbunden, auf meine innere Stimme zu hören. Sicherheit entwickelte sich indem ich es trotzdem ausprobierte und das sich jedes Mal bestätigte: Es hat sich gelohnt. 

An dieser Stelle plaudere ich mal ein bisschen aus dem Nähkästchen ... Wenn ich mich erinnere wie zum ersten Mal aufflammte, dass ich mich aus meiner Ehe lösen soll ... Auf diesen Impuls habe ich zuerst mit Widerwillen und Zweifeln reagiert. Dabei war es ganz klar, dass es karmisch wichtig ist, sich zu trennen. Wir wurden gemeinsam immer unzufriedener und es gab mehr und mehr Streit und Missverständnisse. Der Prozess, auf meine Eingebung für Trennung zu vertrauen war ein langer Weg und dauerte zwei Jahre. Nach einigen Monaten der Trennung trafen wir uns wieder und es entwickelte sich eine ehrliche Freundschaft. Diese besteht noch heute. 

Mein Weg führte mich kurze Zeit später in eine Zurückziehungsstelle um die Ecke. Ein buddhistisches Retreatzentrum auf dem Land, das gerade im Aufbau war. Dort lernte ich meinen jetzigen Partner kennen und ich zog zu ihm ins Retreatzentrum. Zu Beginn war es abenteuerlich und eine echte Baustelle – mit Vorhängen vor den Zimmern statt Türen usw. Jedes Wochenende kamen Freunde und wir bauten diese Stelle gemeinsam auf und meditierten zusammen. 

Drei Jahre später wieder eine Eingebung: Nach einem Rückzug ins Allgäu für vier Wochen (ich spürte, es gibt was zu bearbeiten) kam klar der Gedanke „Die Zeit im Zentrum ist vorbei“. Was für ein Schock! War es doch so sinnvoll und meist freudvoll mit den Freunden und vor allem meinem Partner. 
Dieses Mal brauchte ich jedoch nur zwei Monate, um Kopf und Bauch in Einklang zu bringen. Schnell fand sich eine Wohnung in der Nähe des Retreatzentrums und sie sollte etwas größer sein. Denn auch hier hatte ich gespürt – mein Partner wird hier mit mir leben. Kurze Zeit später zog er ein. 
Durch diese Entscheidung war Raum frei geworden für neue Leute in unserer geliebten Stelle und gleichzeitig öffnete sich ein neues Kapitel unserer Paarbeziehung zu noch mehr Tiefe. Das war ein 
Win-Win für alle Beteiligten. 

Solche Beispiele zeigen wie sehr es sich lohnt, sich zu vertrauen. Ich bin begeistert, was nach dem Nebel der Unwissenheit an Klarheit, Sinn und Freude entsteht. 

Doch was genau sind innere Weisheit & Intution? 

Innere Weisheit entsteht oft in den stillen Momenten. In Meditation, bei einem Spaziergang, beim Reflektieren des Tages vor dem Einschlafen zum Beispiel. Sie ist wie die eigene sanfte Stimme und erkennt Zusammenhänge klar. Ihr zu vertrauen braucht etwas Übung. Meist haben wir unzählige Selbstgespräche während des Tages die wenig Sinn machen. Wenn ein „Aha“ kommt und auf einmal alles klar wird dann ist es deine innere Weisheit, die spricht. Da kommt die Intuition ins Spiel als Prüferin der inneren Weisheit. Es geht darum, ob sich die Eingebung „stimmig“ anfühlt. Sobald das Kopf-Bauch-Gefühl in Einklang ist, kannst du dich an die Umsetzung machen – oder was immer dann ansteht, um innerer Weisheit und Intuition zu folgen. Und 
du kannst dir sicher sein, dass diese Veränderung 
zu deinem Besten ist und meist hat auch dein Umfeld Vorteile. 

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